Unsere Aktivitäten
Respect
- initiiert Kampagnen, die sich für die Einhaltung von
Mindeststandards und die Sicherung von Grundrechten der Beschäftigten
einsetzen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus
- macht Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen am Arbeitsplatz
Privathaushalt öffentlich
- setzt sich für die gesellschaftliche Anerkennung von Hausarbeit als Arbeit ein
- fördert den Austausch auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene
- wendet sich an Hausangestellte, Organisationen, Beratungseinrichtungen,
engagierte Einzelpersonen, Gewerkschaften und politisch Verantwortliche
Zusammen mit anderen Gruppen und der Gewerkschaft ver.di bieten wir seit
März 2009 eine Anlaufstelle für Migrant_innen an, deren Arbeitsrechte
missachtet wurden:
Beratung in Arbeitsfragen
2. Mittwoch des Monats von
09.00—11.00 Uhr
4. Mittwoch des Monats von
18.00—20.00 Uhr
Ak Undokumentiertes Arbeiten
Köpenicker Str. 30 10179 Berlin
Ver.di FB 13, Zimmer E10
U8 Heinrich-Heine-Str.
S Ostbahnhof
Bus: 140, 147
Infoflyer Beratungsstelle (deutsch)
Infoflyer Beratungsstelle (englisch)
Infoflyer Beratungsstelle (französisch)
Infoflyer Beratungsstelle (polnisch)
Infoflyer Beratungsstelle (russisch)
Infoflyer Beratungsstelle (spanisch)
abgeschlossene Aktivitäten
ausgewählte Aktionen
2009
Veranstaltung mit Chirla (Migrant_innenorganisation aus den USA), zusammen mit dem Arbeitskreis Undokumentiertes Arbeiten
Austausch über Möglichkeiten der Organisierung von Undokumentierten
April: interner Workshop zu Arbeitsrechten für Menschen ohne Aufenthaltsstatus
2008
30. Januar: Delegation von Respect zu der Güteverhandlung vor einem Arbeitsgericht in Hamburg.
Eine Frau, die mehrere Jahre ohne Aufenhaltsstatus in einem Privathaushalt gearbeitet hatte, klagte ihren Lohn ein — siehe Film: "Mit einem Lächeln auf den Lippen"
Januar: Veranstaltung im Haus der Demokratie mit Franziska Bruder (Organizerin bei ver.di), Jürgen Stahl (ver.di Berlin-Brandenburg, Fachbereich Besondere Dienstleistungen), Nita Prasad (Ban Ying) zu Möglichkeiten der Organisierung von prekär Arbeitenden
2007
Oktober: Teilnahme an Fachtagung ver.di: „Illegale Arbeit — Illegales Leben“ in Berlin
Diskussion über die Rolle von Gewerkschaften bei der Verteidigung der Arbeitsrechte von undokumentierten Arbeiter/innen
2006
September: Teilnahme an Tagung „Papiere für alle!“ Kampagnen und Initiativen gegen Illegalisierung, Evangelische Akademie Iserlohn (Ökumenisches Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW/ mensch ist illegal NRW)
Vertreter/innen von Unterstützungsgruppen und Migrant/innenorganisationen diskutieren über Möglichkeiten der Legalisierung
2005
November: Seminar Superprecarias in die Gewerkschaft? 11. bis 13. November in Wernsdorf
internes Seminar zu Möglichkeiten der Selbstorganisation und Unterstützung durch Gewerkschaften
Workshop "Arbeit suchen und finden: was muss ich beachten, um meine Rechte durchzusetzen?"
interner Workshop Respect
2004
Januar: Teilnahme am Weltsozialforum in Mumbai, Indien. Ausstellung von Arpilleras durch die "Mujeres sin rostro", zahlreiche Treffen.
Flugblattaktion bei Accor Hotels am Gendarmenmarkt
Zur Unterstützung von streikenden Migrant/innen in Frankreich
November: Workshop "Feminismus, Prekarisierung und Migration", gemeinsam mit MAIZ (Linz, Autonomes Zentrum für Migrantinnen), Forschungsgruppe Hamburg und Rosa Luxemburg Stiftung
Austausch zu Strategien der Selbstorganisation und Unterstützung
2003
Beteiligung an der "Gesellschaft für Legalisierung" ab 2003
Die "Gesellschaft für Legalisierung" fordert die Anerkennung des Rechts auf Legalisierung und Mobilität
24. Oktober: Aktionstag der Gesellschaft für Legalisierung in Berlin
Aktion beim Bundeskongress Verdi mit Radio-Taschen und Verteilung von Anträgen an verdi, undokumentierten Arbeiterinnen zu unterstützen und zu organisieren sowie die Legalisierungsforderungen zu vertreten, Rede zweier Respect-Vertreterinnen vor dem Plenum des Bundeskongresses
Bericht von der Aktion (pdf)
November: Teilnahme am Europäischen Sozialforum in Paris. Treffen mit europäischen Migrant/innenorganisationen
2002
Organisation des Treffens des deutschen RESPECT-Netzwerks im Februar 2002 in Berlin
Neben dem Austausch von Erfahrungen in der Beratung und Organisierung von papierlosen Hausarbeiterinnen standen ein Gespräch mit der Gewerkschaft Nahrung — Genuss — Gaststätten (NGG) und mögliche Aktivitäten zur Anerkennung von Bildungsabschlüssen und Berufserfahrungen auf der Tagesordnung. Ein Ergebnis des Treffens war ein Papier, das sich an potentielle Arbeitgeber_innen richtet und Mindeststandards jeder Arbeit darstellt.
Mujeres sin Rostro: „Accion de mujeres sin rostro“
Arpilleras (Wandbilder aus Stoff), ausgestellt auf der 5. Werkleitz Biennale „Zugewinngemeinschaft“, 31.7. bis 4.8.2002
September/Oktober: Ausstellung Mujeres sin Rostro/Frauen ohne Gesicht im Schoko-Café Berlin-Kreuzberg
2000
Organisation des Gründungstreffens des deutschen RESPECT-Netzwerks im Februar 2000 in Berlin
Migrantinnenorganisationen, Beratungsstellen, politische Aktionsgruppen und individuell Interessierte gründeten das Netzwerk.
Beteiligte Organisationen:
Agisra Köln; Amnesty for Women, Hamburg; ARIBA, Berlin; ASW, Berlin; Ban Ying, Berlin; Belladonna; Frauen dieser Erde, Berlin; Imbradiva, Frankfurt a.M. und Freiburg i.Br.; IN VIA, Berlin und Freiburg i.Br.; Ökumen. Asiengruppe / FIM, Frankfurt a.M.; Sorglos, Berlin; SUSI, Berlin; TIO, Berlin; ZAPO, Berlin
Dokumentation des Treffens (
pdf)